KAWOST: wir ueber uns

Die Theatergruppe KAWOST wurde am 26.12.1978 gegründet. Der Initiator war Karl Weber, der mit Herta und Wolfgang Bendekovits die Gruppe zum Leben erweckte. Mit einem bunten Abend unter dem Titel "6 Mal kurz gelacht" wurden die Zuseher erstmalig im Feber 1979 im Gasthaus Gölles in Altenmarkt beglückt. Alles wurde damals noch ausgeborgt, von den Requisiten bis zu den Lampen. Zu den großen Befürwortern der Theatergruppe gehörten der Pfarrer, Herr Archan, sowie der Obmann des Fremdenverkehrsvereines Herr Spörk. Aus einem Wohnzimmer stammte der Bühnenvorhang. Als Bühne dienten die Podest-Würfel von der Stadtgemeinde Fürstenfeld. Kurz darauf wurde diese Produktion auch in Großwilfersdorf mit großem Erfolg gezeigt, auch deshalb, weil die Liedtexte auf einheimische Personen umgetextet wurden.

Im Laufe der Jahre wurden Märchen (ZB:Der gestiefelte Kater), Volksstücke (ZB:Liebe und Blechschaden), Klassiker (ZB:Die Glasmenagerie), Komödien (ZB:Hier sind Sie richtig) und auch Kirchenstücke (ZB:Jahrmarkt der frommen Seelen) aufgeführt. Letztere anstelle der Predigt in der heiligen Messe.
Über alle Jahre haben wir auch immer wieder auswärts gespielt. Eine Besonderheit waren unsere Theater-Touren. Mit drei Traktoren (Steyr 15) zogen wir eine Woche lang durch die Gegend, spielten jeden Tag an einem anderen Ort und übernachteten auch auf den umgebauten Traktoranhängern.
Seit 1988 sind wir im Minitheater beheimatet. Das ist ein ehemaliger Bauernhof, welchen wir nach intensiven Bemühungen vom Bürgermeister Gerhard Zügner zur Verfügung gestellt bekommen haben. Der Name Minitheater stammt vom dortigen Schlafzimmer des Hauses in dem wir geprobt und dann gespielt haben. Auf sechs mal vier Meter hatten 54 Zuseher und eine Bühne Platz.
Nach zwei Jahren durften wir das Haus nach unseren Wünschen umbauen und anstelle Keller, Gang und Nebenwohnung, einen Saal für 100 Personen machen. Dazu waren ungefähr dreitausend Arbeitsstunden erforderlich. Leider wurde dann der Grund, auf dem das Haus steht als Baugrund verkauft und wir wären beinahe unserer Heimat beraubt worden. Eine gute Fee hat aber zu einem Grundtausch beigetragen und so konnte das Minitheater für uns gerettet werden.
Jetzt hat die Theatergruppe eine Pachtvertrag mit der Gemeinde und wird sich bemühen das Haus zu einem Kleinod der oststeirischen Kulturszene zu machen. Dazu sind aber noch viele viele Arbeitsstunden notwendig. Der Anfang ist aber bereits gemacht. Über den Fortschritt der Arbeiten können Sie sich im Menuepunkt *Sanierung* informieren.